Fabian, Franz,
Deutscher Schriftsteller
* 17. Februar 1922 in Arnswalde in der Neumark, † 19.März 2010 in Neu Fahrland
In Berlin studierte er Malerei, Grafik und Kunstgeschichte. 1941 wurde Franz Fabian Soldat. Im Frühjahr 1947 kehrte er aus zweijähriger britischer Kriegsgefangenschaft in Ägypten nach Berlin zurück. Da seine Heimatstadt jenseits der Oder in jenem Drittel der ehemaligen Mark Brandenburg lagt, das seit 1945 zu Polen gehört, zog er 1958 mit seiner Frau Anneliese nach Potsdam und von dort 1958 nach Neu Fahrland in der Straße „Am Stinthorn„ Nr.29, wo auch 1959 ihr Sohn Wolfgang geboren wurde. Seit 1947 war Franz Fabian schriftstellerisch tätig. Der große Durchbruch als freier Schriftsteller kam 1949 mit dem in neun Sprachen übersetzten Roman „Der Rat der Götter“, der Friedrich Wolf zum Drehbuch für seinen Film diente. Sein besonderes Interesse galt der brandenburgisch-preußischen Geschichte und Kulturgeschichte. Er veröffentlichte kulturhistorische Reportagen über die Mark Brandenburg und das Havelland, Biografien historischer Persönlichkeiten (wie z. B. F. W. von Steuben und C. von Clausewitz), historische Romane, Erzählungen, Anekdotenbände und Essays. Er war Herausgeber von zahlreichen Anthologien und Werken der Weltliteratur und hat auch Romane und Erzählungen aus der englischen und amerikanischen Literatur ins Deutsche übersetzt.
