Schmidt, Albert,

Gärtner

das was wir bisher wissen:

Die älteste, uns bekannte Urkunde stammt aus dem Jahr 1882. In ihr wird der Verkauf von Landbesitz des Gärtners Schmidt beurkundet. Sie sagt uns auch näheres über Herrn Schmidt.

Er hieß Karl Ferdinand Albert Schmidt, unterschrieb jedoch nur mit Albert Schmidt, so dass anzunehmen ist, dass Albert sein Rufname war. Er wird als Weinbergbesitzer, Gärtnereibesitzer und als Gärtner bezeichnet. Ihm gehörten unter anderem ca. 3 ha Land entlang des Krampnitzsee. Der Besitz umfasste die Flächen der heutigen Straßen „Am Föhrenhang“, „Gärtner-Schmidt-Straße“, „Am Stinthorn“ und „Am Krampnitzsee“. Er selbst wohnte in einem Haus, das heute in der Straße „Am Föhrenhang 6“ seine Adresse hat. Auf Grund der beurkundeten Daten ist anzunehmen, dass Albert Schmidt als einer der ersten hier Obstbau betrieben hat.

Aus einer anderen Urkunde von 1884 geht hervor, dass ein Julius Schmidt dem Albert Schmidt ein Stück Land mit einem Kalkofen verkaufte. Es lag ebenfalls am Krampnitzsee, wo Julius Schmidt bis dahin eine Ziegelei betrieben hatte. Wir wissen jedoch nicht in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis diese beide Schmidts zueinander standen.

Joachim Friedrich Hornemann aus Fahrland kaufte die Schmidtschen Ländereien 1882. Er vererbte sie an seine erstgeborene Tochter Hedwig und diese vererbt weiter an ihre Schwester Martha. Sie war mit Hermann Wolf verheiratet, der dann ein Fuhrunternehmen betrieb. Der adoptierte Sohn Erich Wolf lebt mit seiner Frau Helga heute noch in dem Haus, welches Gärtner Schmidt vormals bewohnt hatte und haben dort ihre beiden Kinder Renate und Achim großgezogen.

Mehr ist bisher über Gärtner Schmidt nicht bekannt.