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Die
Bundesstraße 2 durchschneidet den ehemaligen Gutshof und den
verhältnismäßig kleinen Gutspark am Ufer des
Lehnitzsees. Einst verband ein tunnelartiger Durchgang unter der
Brücke die beiden Teile miteinander.
Der Park
war recht einfach gestaltet. An der Böschung zur Straße
wuchsen blühende Sträucher wie Flieder, Jasmin, Wildrosen.
Um den gesamten Park verlief ein Rundweg, der am Seeufer beidseitig
mit Alleebäumen begrenzt war. Auf dem Gelände befanden sich
gepflegte Wiesenflächen, die von Sträuchern und kleinen
Bäumen umgeben waren. Ein Steg führte auf den See. Dieser
Steg verbreiterte sich am Ende und bot Raum für einen
gemütlichen Sitzplatz direkt an bzw. auf dem See. Über eine
Leiter konnte man zum Schwimmen ins Wasser steigen. Gleich daneben
stand eine kleine, reetgedeckte Hütte zum Unterstellen von
allerlei Utensilien.
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Friedrich Heinrich August Müller |
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Friedrich Heinrich August
Müller
geb. 8. Mai 1755 gest. 6. Dezember 1811, Erbbesitzer der Nedlitzer
Fähre
Friedrich Heinrich August Müller war der siebente Fährgutsbesitzer aus
der Familie Müller. Sein Ahnherr, der erste Matthias Müller erwarb das
Fährgut im Jahr 1588 in Erbrechtsbesitz zu Lehen vom damaligen
Kurfürsten. Die Fähre, als einzige Möglichkeit von Potsdam über Spandau
nach Berlin zu kommen, gab es schon lange nicht mehr. Auf Geheiß des
Großen Kurfürsten baute der vierte Matthias Müller 1682 eine
Holzbrücke.
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