Lage und Klima
Im nördlichen Teil des Havellandes, idyllisch auf einer Halbinsel
zwischen Krampnitz- und Lehnitzsee gelegen, befindet sich unmittelbar
an der Potsdamer Stadtgrenze in Richtung Berlin-Spandau die
Heinrich-Heine-Klinik.
Laub- und Nadelwaldareale sowie malerische Seenketten vereinigen sich
hier zur „herben Schönheit der märkischen Landschaft“ (Fontane). Das
milde Schonklima macht wirksame Kur- und Gesundheitsaufenthalte
ganzjährig möglich.
Wissenswertes
1193 erste urkundliche Erwähnung des
festen Schlosses Vorland (damals auf einer Insel, heute das Dorf
Fahrland). Der Name veränderte sich zu Ende des 15. Jahrhunderts in
Vareland, Fareland und letztlich Fahrland. Schloss und Städtchen
Vareland gingen 1450 in den Besitz der Familie von Stechow über. Die
letzten Besitzer aus der Familie Stechow verkauften 1693 ihre
Fahrländer Güter an den Kurfürsten Friedrich III., der acht Jahre
später Friedrich I., König in Preußen, wurde. Um die Jahrhundertwende
entdeckten begüterte Berliner und Potsdamer Bauherren die herrliche
Umgebung mit ihren Wäldern und Seen. Es entstanden die ersten Villen in
exzellenter Lage an den Ufern der Seen. Zu den ersten und bedeutendsten
herrschaftlichen Häusern zählte der „Heinenhof“, den Carl Friedrich von
Siemens 1910 errichten ließ. Ab 1952 wurden diese Räumlichkeiten als
Heinrich-Heine-Sanatorium in Betrieb genommen und ausgebaut.
Unterhaltung und Freizeit
Weil eine bewusst gestaltete Freizeit den Therapieerfolg fördert,
werden in der Klinik Vorträge, Filmveranstaltungen, Konzerte sowie
Ausflüge, gesellige und Kreativabende organisiert. Besonders beliebt
bei vielen Patienten und Gästen ist das gemeinsame Singen. Darüber
hinaus gibt es vielfältige Angebote für sportliche Freizeitaktivitäten.
Abwechslungsreiche Wald- und Seenlandschaften und die einzigartigen
Reize zwischen Kultur- und Stadtlandschaft sowie die ländliche Idylle
laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Fahrradtouren ein. Besonders
beliebt sind die Seerundfahrten über die Potsdamer und Berliner
Gewässer mit Abfahrt und Ankunft an der klinikeigenen Steganlage.
Lohnende Ausflugsziele
Eingebunden in die reizvolle
Kulturlandschaft empfiehlt sich die nahe gelegene brandenburgische
Landeshauptstadt Potsdam als Ausflugsziel für unterschiedlichste
Interessen. Nicht nur die Potsdamer Park- und Schlösserensembles, z. B.
Sanssouci und der Neue Garten mit Cecilienhof, Potsdams berühmteste
Sehenswürdigkeiten oder das Schloss Babelsberg, lohnen einen Besuch.
Neben der einstigen Sommerresidenz Friedrichs des Großen, vermitteln
die historischen Quartiere der Stadt - Alexandrowka, das Holländische
Viertel und das Weberviertel ein europäisches Flair. Mit dem
Filmerlebnispark Babelsberg, der Naturerlebniswelt "Biosphäre", dem
BUGA-Park und dem Krongut Bornstedt, bietet Potsdam seinen Gästen
weitere Attraktionen.
Die Landeshauptstadt Potsdam sowie die Hauptstadt Berlin mit vielen
Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten sind bequem mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zu erreichen.
Kur und Gesundheit
Die 1994 neu errichtete Heinrich-Heine-Klinik (eine Dr. Ebel
Fachklinik), wurde harmonisch in die Landschaft am Ufer des
Krampnitzsees eingefügt, führt Traditionen fort und ermöglicht eine
optimale Verbindung von moderner Medizin, Komfort und Entspannung. In
Potsdam/Neu Fahrland werden die Patienten auf der Basis
partnerschaftlicher Beziehung zwischen Therapeut und Patient aktiv,
aktivierend und ressourcenorientiert, ganzheitlich und individuell
behandelt. Fachliche Kompetenz und menschliche Zuwendung haben die
Heinrich-Heine-Klinik weit über die Region hinaus bekannt und beliebt
gemacht. Die medizinischen Konzepte basieren auf einer über 50-jährigen
Tradition. Fachkundige Mitarbeiter sowie moderne diagnostische und
therapeutische Ausstattung garantieren eine qualifizierte Behandlung.
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