Lage
In der nördlichen Randzone der Landeshauptstadt Potsdam beiderseits der Bundesstraße 2. Natürliche Begrenzung des Ortteiles im Osten durch Krampnitzsee und Lehnitzsee, im Süden durch Sacrower-Paretzer Kanal und Weißer See, im Westen durch den Fahrländer See. Im Norden grenzt Neu Fahrland an die Gemarkung Fahrland.
Topographie
Das Bild der Landschaft wird durch die Formationen der letzten Inlandsvereisung geprägt. Vor etwa 16000 – 20000 Jahren entstand als Teil des von Ost nach West verlaufenden Urstromtals das Niederungsgebiet mit Weißem See und Fahrländer See. Dieses Niederungsgebiet trennt die nördlich gelegene Nauener Platte von der Bornim-Töplitzer Platte im Süden. Am Rand der Nauener Platte erhebt sich der Kirchberg, eine Endmoräne mit einer Höhe von 85,3 m ü. NN. Vom Fahrländer See und vom Krampnitz See schneiden zwei nordwestlich verlaufende Schmelzwasserrinnen in die Nauener Platte ein (Jubelitz-Graben und Großer Graben).
Gewässer
Der Weiße See hat eine durchschnittliche Tiefe von 2 m, die maximale Tiefe beträgt 5m. Lehnitz- und Krampnitzsee sind durchschnittlich 5 m bzw. 2 m tief, die maximale Tiefe beträgt 8m. Der Fahrländer See ist flach, zwischen 1 und 1,5m, die maximale Tiefe beträgt 3m. Der Wasserspiegel dieser Seen liegt im Durchschnitt des Jahres bei 29,5m ü. NN. Das Höchsthochwasser ist bei 30,7 ü. NN. anzunehmen. Die jährlichen Wasserstandsschwankungen liegen unter 1m. In den Fließgewässern Weißer See und Sacrow-Paretzer-Kanal liegt die durchschnittliche Fließgeschwindigkeit bei nur 10 cm/sec. Das Wasser der Seen ist nährstoffreich, die Sichttiefe liegt mit jahreszeitlichen Schwankungen zwischen 20 und 50cm.
Klima
Das örtliche Klima entspricht dem Klima des Berliner Umlandes. Das Temperaturmittel im Januar liegt bei 0°C, das Temperaturmittel im Juli liegt um 18°C. Die jährlichen Niederschläge erreichen 500 – 600 mm. Die Verdunstung im langjährigen Durchschnitt beträgt 500 mm. Die das Ortsgebiet umgebenen Seen wirken im Frühjahr und im Herbst ausgleichend auf das örtliche Klima ein. Das Gebiet südlich des Kirchbergs ist spätfrostgefährdet.
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